Wir alle arbeiten an einer nachhaltigeren Produktion und Verteilung von Energie- und Versorgungsleistungen. Regierungen und Aufsichtsbehörden fördern intelligentere Messsysteme sowie umweltfreundlichere Standards für Erzeugung und Verbrauch. Auch die Energiekunden beteiligen sich aktiv an dieser Transformation, indem sie neue Gewohnheiten entwickeln und in ihre Häuser investieren. Dadurch werden in Kürze nahezu alle Kunden mit intelligenten Zählern ausgestattet sein.
Solche Veränderungen treiben die Transformation der Branche hin zu mehr Nachhaltigkeit. Gleichzeitig können neue, dezentralisierte Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und Recycling-Systeme eine Bedrohung für bestehende alte technische und organisatorische Systeme darstellen. Um dem zu begegnen, müssen Versorgungsunternehmen in der Lage sein, das Netz aktiv zu steuern und alle diese Veränderungen sowie die regulatorischen Anforderungen zu berücksichtigen.
Doch diese Revolution ist nur durch neue digitale Technologien möglich. Jede Anlage kann Daten bereitstellen. Wir können die Technologie als Verbündeten betrachten und die Daten für Systemtransparenz, Optimierung und Wartung nutzen. Die Digitalisierung treibt die Nachhaltigkeit voran und kann helfen, Ihre Ziele schneller zu erreichen.
Transparenz
Zunächst müssen Versorger wissen, wo Sie stehen und wohin Sie sich entwickeln wollen, um Ihre Abläufe zu transformieren. Dafür benötigen Sie ein zentrales Datenrepository. Ohne dieses kann sich Ihre Organisation in neuen Systemen, Programmen und Projekten verlieren, die nicht miteinander verbunden sind – und damit ein tiefes Verständnis Ihrer Ressourcen einbüßen.
Auf dieser Grundlage können Sie einen einfachen Zugriff auf eine klare Darstellung der Infrastrukturleistung in Verbindung mit Nachhaltigkeitsindikatoren ermöglichen. Diese Informationen lassen sich mit Mitarbeitern und Bürgern teilen, um Vertrauen und Interesse aufzubauen.
Um dies zu ermöglichen, ist es notwendig, Daten zu verknüpfen und zu kontextualisieren und anschließend Business-Intelligence-Werkzeuge einzusetzen, um Ihre Nachhaltigkeitsindikatoren klar zu visualisieren. Relevante Daten können zudem in künstliche Intelligenz eingespeist werden, um erweiterte Analysen bereitzustellen.
Das Ziel des Systems sollte darin bestehen, Menschen mit vertrauenswürdigen Informationen und Erkenntnissen zu verbinden, sodass sie an Lösungen arbeiten können. Diese Insights werden die relevanten Projekte für Ihre Transformation vorantreiben.
Optimierung
Eine der größten Herausforderungen der Branche besteht darin, dass Versorgungsunternehmen knappe und essenzielle Ressourcen (wie Wasser) für die Gesellschaft verwalten. Diese Aufgabe erfordert heute mehr denn je höchste Effizienz.
Mit der richtigen digitalen Technologie können Sie die betriebliche Effizienz steigern und den CO₂-Ausstoß verringern. Sofortige Reaktionen auf Netzstörungen, vorausschauende Wartung und eine auf Daten basierende Produktionsplanung können Ihre Nachhaltigkeitsindikatoren maßgeblich beeinflussen.
Bei ConnectPoint haben wir dies in der Zusammenarbeit mit dem Fernwärmeunternehmen Veolia Warschau erfahren. Dort entwickelten wir eine digitale Plattform mit Echtzeitanomalieerkennung, um die Effizienz des zweitgrößten Verteilnetzes Europas zu maximieren. Wir konnten die Reaktionszeit auf Störungen verbessern und dadurch die CO₂-Emissionen um 14.500 Tonnen senken. Mehr über dieses Projekt erfahren Sie in unserer Fallstudie.
Partner auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
ConnectPoint ist ein IT-Unternehmen, das die Digitalisierung in der Industrie, im Energie- und im Versorgungssektor unterstützt. Wir verbinden Branchenexpertise mit fortgeschrittenem technologischem Know-how. Unsere Kunden reichen von großen multinationalen Konzernen bis hin zu lokalen Anbietern von Energie, Wasser und Wärme.
Seit zehn Jahren arbeiten wir mit städtischen Versorgern zusammen. Wir sind überzeugt, dass der erste Schritt zu einem verantwortungsvollen Betrieb darin besteht, das Netz zu verstehen und mit den Mitarbeitern in Kontakt zu treten. Um dies zu erreichen, müssen Städte ihre Transformation mit einem Fokus auf digitale Kompetenzen und eine verlässliche, vernetzte Dateninfrastruktur beginnen.
Mehr über unsere Projekte mit städtischen Versorgern erfahren Sie hier.