Und es gibt noch viele weitere – was Nexo sonst noch zu bieten hat, erfahren Sie in den kommenden Beiträgen, die wir für Sie vorbereiten.
Daten mehrerer Geräte an einem Ort
Wir haben bereits erwähnt, dass Nexo zahlreiche wichtige Betriebsparameter der Geräte erfasst. Im Fall von Thermostatköpfen sind dies unter anderem: Raumtemperatur, Temperatureinstellung und Öffnungsgrad des Thermostatventils. Auf Grundlage der gesammelten Daten lässt sich die in einzelnen Räumen gehaltene Temperatur genau analysieren. Dadurch wird es künftig möglich sein, Heizkosten verursachungsgerecht aufzuteilen. Darüber hinaus kann ein Betreiber, der Zugriff auf alle Messwerte eines Gebäudes hat, Anomalien im System in Echtzeit erkennen.
Anomalieerkennung – was bedeutet das genau?
Stellen Sie sich eine Situation vor, in der das Thermostatventil vollständig geöffnet ist, die Raumtemperatur jedoch – wie die aktuelle Messung zeigt – schnell abfällt. Vielleicht hat jemand das Fenster geöffnet, ohne das Thermostat herunterzudrehen, was dem Grundgedanken der Energieeinsparung widerspricht. Eventuell ist sich der Nutzer der Räumlichkeiten nicht bewusst, dass dies die Heizkosten erheblich erhöht, da die Wärme durch das offene Fenster entweicht. In einem solchen Fall könnte man mit den Bewohnern/Nutzern sprechen und erklären, dass sie auf diese Weise Energie und Geld verschwenden.
Ein weiteres Beispiel für die Anomalieerkennung ist die Möglichkeit, schnell auf potenzielle Störungen zu reagieren. So kann es vorkommen, dass die eingestellte Raumtemperatur deutlich höher ist als die vom Sensor gemessene, während das Thermostatventil geschlossen ist. In diesem Fall besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Ventil defekt ist und repariert oder ersetzt werden muss.
Auch der umgekehrte Fall ist möglich: Die vom Sensor gemessene Temperatur liegt über der am Thermostatkopf eingestellten Temperatur, doch das Ventil ist weiterhin vollständig geöffnet. Wie im ersten Fall ist das Ventil defekt und muss repariert oder ersetzt werden.
Im ersten Szenario wird der Bewohner wahrscheinlich melden, dass die Wohnung zu kalt ist. Im zweiten Fall erhält der Betreiber vermutlich die Rückmeldung, dass es zu warm ist. Warum nur vermutlich? Weil die Wahrscheinlichkeit für solches Feedback deutlich geringer ist, wenn der thermische Komfort gegeben ist. Ist es zu warm, wird in der Regel einfach das Fenster geöffnet, um zu lüften. Gerade diese zweite Situation kann jedoch die Heizkosten erheblich in die Höhe treiben.
Und was, wenn die gemessene Raumtemperatur niedriger ist als die am Thermostatkopf eingestellte und gleichzeitig das Ventil geöffnet ist? Wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums dennoch kein Temperaturanstieg festzustellen ist, kann dies darauf hindeuten, dass der Heizkörper entlüftet werden muss.
Die Implementierung solcher Szenarien ermöglicht es, Anomalien im System schnell zu erkennen und zu beheben. Dank rascher Reaktionen fallen die Kosten möglicher Störungen deutlich geringer aus, und die Zufriedenheit der Bewohner steigt. Die von Nexo gesammelten Daten ermöglichen es, die oben genannten Analysen durchzuführen – sowie viele Prozesse zu automatisieren.
