Die Kostenplanung wird zunehmend zur Herausforderung, da niemand weiß, was in den nächsten Wochen – geschweige denn in den kommenden Jahren – passieren wird. All dies hat den Wandelbedarf in Unternehmen der Wärmeversorgungsbranche offengelegt.
Was über Jahre hinweg traditionell funktioniert hat, hat in einem solch dynamischen Umfeld keine Chance mehr. Entschlossene Schritte hin zu vollständiger Effizienzkontrolle sind erforderlich, um überhaupt an Gewinne denken und Margen verteidigen zu können. Und im Hintergrund sind die fortlaufenden Beschränkungen der CO₂-Emissionen und steigende Abgaben eine ständige Herausforderung.
Wie lässt sich dies achtsam umsetzen?
ConnectPoint verfügt über ein erprobtes und bewährtes Rezept: Smart RDM, eine Plattform für Reporting, Diagnostik und Monitoring, deren Module speziell für die Bedürfnisse von Fernwärmeunternehmen entwickelt wurden. Viele Elemente des Wärmeerzeugungs- und -versorgungsprozesses beeinflussen die Effizienz, doch eine grundlegende Voraussetzung muss zunächst erfüllt sein – das System muss funktionieren.
Um den kontinuierlichen Betrieb der Anlagen in der Infrastruktur sicherzustellen, bietet Smart RDM eine Echtzeit-Erkennung von Störungen, eine Diagnostik des Betriebs einzelner Infrastrukturelemente sowie Prognosen notwendiger Reparaturen. Spezialisierte Algorithmen analysieren Daten aus Kesseln, Turbinen, Netzsystemen oder Übergabestationen in Echtzeit und verteilen die Ergebnisse dieser Analysen automatisch an die zuständigen Personen oder Abteilungen. Schnelle Informationen über Anomalien ermöglichen sofortige Reaktionen zur Aufrechterhaltung der Effizienz.
Predictive Maintenance, also die nahezu ausfallfreie Instandhaltung der Infrastruktur durch den punktgenauen Austausch von Anlagenteilen‑ oder Netzkomponenten, ermöglicht die Einhaltung wirtschaftlicher und qualitativer Kennzahlen. Unsere Software stützt sich dabei nicht nur auf Herstellerangaben wie Reparaturzeiten, sondern auch auf vorausschauenden Algorithmen. Stillstände sind in zweierlei Hinsicht nachteilig: Erstens durch die Unzufriedenheit der Endkunden, zweitens durch die Reparaturkosten und die entgangenen Einnahmen während der Ausfallzeit.
Wenn das Netz im Betrieb ist
Erst dann können wir uns der Frage der Effizienz widmen, also ob es optimal arbeitet. Smart RDM liefert Analysen, Berichte und Visualisierungen der Prozesse sowohl ganzheitlich als auch im Detail. Wir können die Leistung eines Netzabschnitts, einer einzelnen Übergabestation oder sogar eines spezifischen Ventils untersuchen. Der gewünschte Genauigkeitsgrad hängt ausschließlich von den Nutzern und ihren Anforderungen ab.
Ein CEO kann den gesamten Betrieb des Unternehmens überblicken, während sich ein Ingenieur nur für den Bereich interessiert, für den er verantwortlich ist. Darüber hinaus können Verantwortliche für die Einstellungen bestimmter Übergabestationen dank des sogenannten Digital Twin das Verhalten der Geräte bei bestimmten Parametern simulieren. Eine digitale Kopie der jeweiligen Systemkomponente ermöglicht die Überprüfung und Vorbereitung optimaler Einstellungen, bevor diese auf die physische Anlage angewendet werden. Hierbei spielen erneut wirtschaftliche Kennzahlen eine Rolle, die dank einer spezialisierten Netzverhaltensanalyse auf einem optimalen Niveau gehalten werden können.
Wie lässt sich der Verbrauch vorhersagen?
Die Wärmeproduktion und -abnahme ist das letzte Element des Systems, das wir in diesem Artikel kurz beschreiben, aber längst nicht das letzte, das Smart RDM analysiert. Eine präzise Produktionsplanung ist aufgrund der hohen Prozesskosten entscheidend. Um die Produktion sinnvoll zu planen, muss der Verbrauch zuverlässig prognostiziert werden.
Hier kommt das Prognosemodul ins Spiel. Es verwendet einen statistischen Algorithmus, der auf historischen Daten basiert, berechnet nach der Verordnung des polnischen Klimaministers vom 23. April 2020 über die detaillierten Regeln zur Gestaltung und Berechnung von Tarifen und Abrechnungen für die Wärmeversorgung. Ergänzt wird dieser Ansatz durch ein Prognosemodell, das auf Machine-Learning-Algorithmen basiert.
Eine korrekte Planung ist ohne die Berücksichtigung der Produktionskapazitäten, der Konfiguration der Erzeugungseinheiten auf Basis ihrer Effizienzkennwerte und Verfügbarkeit sowie der Start-/Stopp-Zeiten und -Kosten innerhalb eines 72-Stunden-Horizonts nicht möglich. All diese Elemente haben wir in die Smart RDM-Plattform integriert, sodass unsere Kunden eine Komplettlösung erhalten, die zum Reporting-, Diagnostik- und Monitoring-Zentrum für das Fernwärmeunternehmen wird.
Wir bieten im Rahmen dieser Lösung noch viel mehr – weitere Informationen finden Sie in unseren Customer Stories und auf der Smart RDM-Website.