In früheren Veröffentlichungen haben wir bereits ausgewählte Möglichkeiten von Nexo architektur vorgestellt, und schon bald finden Sie weitere Artikel zu diesem Thema in unserem Blog. Dieses Mal möchten wir uns jedoch nicht auf die Funktionen von Nexo, sondern auf die Architektur dieses Systems konzentrieren.
Wie sieht Nexo im Hintergrund aus?
Die beiden zentralen Bausteine der Nexo-Architektur sind die Nexo-Cloud-Plattform und das Nexo-Gateway. Über die Plattform verwaltet der Benutzer seine Endgeräte (z. B. Thermostatköpfe, Steckdosen usw.). Das Gateway ist ein physisches Gerät, das die Verbindung der Endgeräte ermöglicht und die Kommunikation zwischen diesen und der Nexo-Cloud-Plattform herstellt.
Der Endnutzer hat keinen direkten Zugriff auf das Nexo-Gateway – er muss nicht einmal von dessen Existenz wissen. Entscheidend ist für ihn allein der Zugang zur Cloud-Plattform, die es ihm erlaubt, seine Geräte zu steuern und zu überwachen. Die gesamte Kommunikation zwischen Cloud-Plattform und Endgeräten erfolgt für den Benutzer vollkommen transparent.
Je nach Größe des Gebäudes kann sich an einem Standort ein oder mehrere Nexo-Gateways befinden. Ein einziges Nexo-Gateway kann mehrere Nexo-Nodes (Node Knotenpunkt) unterstützen. Ein Nexo-Node ist ein virtuelles Element des Systems, das einem bestimmten Benutzer zugeordnet ist. Wir gehen davon aus, dass ein einzelner Node einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus entspricht und im Fall von Bürogebäuden einem einzelnen Raum, wie z. B. einem Open Space, einer Kaffeeküche oder einem Besprechungsraum. Diese Lösung gewährleistet eine vollständige Trennung der in verschiedenen Einheiten installierten Geräte.
Jeder Benutzer hat ausschließlich Zugang zu seinen eigenen Nodes, die wiederum über verschiedene Nexo-Gateways bedient werden können. Das bedeutet, dass Nutzer keine Geräte steuern können, die ihnen nicht gehören. Durch diesen Ansatz ist es nicht erforderlich, für jede Einheit ein physisches Nexo-Gateway zu installieren, was die Kosten für Implementierung und Betrieb des Systems erheblich reduziert. Der Benutzer kann in seinem Konto einen oder mehrere Nodes verbinden, für die er eine Berechtigung besitzt.
Microservices und Datenbanken
Die Funktionsweise von Nexo wird nicht nur durch die genannten Architekturkomponenten bestimmt, sondern auch durch verschiedene Microservices, die zusätzliche Funktionalitäten je nach Kundenanforderungen bereitstellen. Ein Beispiel für einen solchen Nexo-Microservice ist ein Modul mit Machine-Learning-Funktionen, das zur Analyse und Vorhersage verschiedener Parameter sowohl einer einzelnen Benutzerinstallation als auch des gesamten Systems im Gebäude dient.
Zu diesen Parametern gehören alle relevanten Betriebsdaten der Geräte sowie weitere Informationen, die aus Kundensicht notwendig sind (z. B. Wetterdaten für den jeweiligen Standort). Diese Daten werden in Datenbanken gesammelt. Auf Grundlage dieser gesammelten Informationen werden fortschrittliche Visualisierungen bereitgestellt, die sowohl die Steuerung der Installation als auch die Analyse ihres Betriebs ermöglichen. Auf die entsprechenden Möglichkeiten sind wir bereits in früheren Beiträgen eingegangen.
Ein solches Nexo-Architekturmodell erlaubt es, eine vollständige Arbeitsumgebung zu schaffen, die auf die Bedürfnissen des Kunden angepasst ist. Allerdings setzt das die Nutzung einer dedizierten Cloud-Plattform voraus.
In den kommenden Artikeln werden wir unsere Ansätze zur Weiterentwicklung von Nexo und zu den Distributionsmodellen vorstellen. Eines davon ist besonders attraktiv für Kunden, die keine individuellen Lösungen erwarten, aber dennoch sofort damit arbeiten möchten. Welche Lösung für Sie die beste ist? Die Antwort finden Sie bald in unserem Blog.